Tom Brown jr. - Friedvolle Krieger ...

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Tom Brown jr. - Friedvolle Krieger der Wildnis, Mega Survival E-Book, Survival
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Friedvolle Krieger der
Wildnis
Einweihung in das geheime Wissen des
Kundschafters
Im Kampf um die Bewahrung der Natur
Scanned by Jingshen
In diesem Buch lernt der junge Tom Brown von «Großvater», seinem weisen indianischen Lehrer, den Weg
des Kundschafters. Die Kundschafter oder Scouts gehörten einer Sippe an, so geheim, daß kein Außenstehender
wußte, wer zu ihr gehörte. Ihre Aufgabe bestand darin, Augen und Ohren ihres Stammes zu sein. Sie waren auch
am intensivsten auf die Erde und den Geist-der-in-allen-Dingen-wirkt eingestimmt.
Von allen Techniken, die Großvater Tom Brown beigebracht hat, war diese Einweihung in das geheime
Wissen des Kundschafters die faszinierendste und spannendste Lektion. In einer äußerst intensiven Schulung
lernt er zahlreiche und ungewöhnliche Fähigkeiten: die Kunst des Pirschens und das Spurenlesen von physisch
nicht wahrnehmbaren Abdrücken, um diese Fähigkeiten dort einzusetzen, wo Raubbau an der Natur getrieben
wird, sei es aus Gewinnsucht oder aus reiner Gedankenlosigkeit.
Tom Brown wachst zu einem friedvollen Krieger und Hüter der Wildnis heran. Doch getreu dem Ehrenkodex
des Kundschafters verletzt oder schädigt er niemals jemand und wendet keine Gewalt an. Mit unerwarteten
Streichen und Verwirrungsstrategien versetzt er Naturzerstörer und Umweltverschmutzer so in Angst und
Schrecken, daß ihnen die Freude an ihrem rücksichtslosen Tun vergeht. In seinen packenden, abenteuerreichen
Kämpfen lernt Tom Brown die schwierigste Lektion seines Lebens: Toleranz und Selbstbeherrschung. Er lernt,
diesen Menschen nicht mit Maß und Zorn zu begegnen, sondern sie eines Besseren zu belehren.
Die äußerst spannend geschilderten Episoden seiner trickreichen und humorvollen «psychologischen
Kriegsführung» machen das Buch nicht nur zu einem Leseabenteuer für den erwachsenen, sondern auch für den
jugendlichen Leser.
Seite 1
ISBN 3-7157-0198-6
Inhalt
I
NHALT
..................................................................................................................................................2
E
INLEITUNG
...........................................................................................................................................3
1 D
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W
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S
COUTS
..........................................................................................................................6
2 D
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......................................................................................................................................... 18
3 D
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B
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......................................................................................................................................... 35
4 D
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ABRIK
....................................................................................................................................... 57
5 D
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B
OLLWERK
................................................................................................................................. 80
6 D
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P
ATROUILLE
.............................................................................................................................. 100
7 D
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R
EIFEPRÜFUNG
........................................................................................................................... 113
8 D
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F
LUGHAFEN
.............................................................................................................................. 127
9 D
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L
ASTWAGEN MIT DER
G
IFTLADUNG
............................................................................................. 146
10 D
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....................................................................................................... 164
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..................................................................................................................................... 179
12 D
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EWUßTSEIN
................................................................................................................ 197
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............................................................................................................................... 200
Seite 2
Einleitung
Den Lesern, die meine bisherigen Bücher nicht kennen, möchte ich zuerst eine kurze Einführung
geben. Ich will Ihnen von meinem Leben erzählen und von dem Mann, den ich Großvater nenne.
Ich bin in einer Kleinstadt im Süden von New Jersey aufgewachsen, am Ostrand eines Gebietes
namens Pine Barrens. Das Besondere an den Pine Barrens ist, daß der Untergrund aus Sand besteht.
Genauer gesagt, aus Strandsand, denn vor Jahrmillionen bildete diese Region den Grund des Ozeans.
In den Wäldern wachsen hauptsächlich Pechkiefern, Zwergeichen, Zedern, Blaubeersträucher und
Hunderte von anderen selteneren Pflanzen; viele kommen nur dort vor. Es ist eine ganz eigentümliche,
wilde Landschaft, doch in letzter Zeit hat sie sich gewaltig verändert – zu ihren Ungunsten. In meiner
Kindheit war diese Wildnis riesengroß und an vielen Stellen undurchdringlich, mit gewaltigen
Zedernsümpfen und teebraunem Wasser; es führten noch keine Wege hindurch. Aber jetzt ist alles
anders.
Als ich sieben Jahre alt war, begegnete ich einem dreiundachtzigjährigen Apachen namens Stalking
Wolf, den ich schon nach einer Woche Großvater nannte; und das wird er für den ganzen Rest meines
Lebens bleiben. Es war schon verblüffend genug, in New Jersey auf einen Apachen zu treffen; noch
erstaunlicher aber war die Beziehung, die sich zwischen diesem alten amerikanischen Ureinwohner
und mir, einem weißen Jungen, entwickelte. Es erwies sich als Glück für mich mit meinem unstillbaren
Hunger nach der Wildnis und nach Abenteuern, daß Großvater in die Pine Barrens gekommen war, um
Verwandte zu besuchen. Für mich und meinen besten Freund Rick, der meine leidenschaftliche Liebe
zur Wildnis und zu altüberkommenen Techniken und Fähigkeiten teilte, wurde Großvater zum Inbegriff
all dessen, was ich schon immer hatte lernen wollen. Er schien die Lösung aller Geheimnisse der
Schöpfung zu kennen und uralte, längst vergessene Fertigkeiten zu beherrschen.
Großvater war nicht im Reservat aufgewachsen, sondern bei seiner Sippe im Norden Mexikos. Als
seine Familie bei einem Massaker umkam, sorgte sein Urgroßvater für ihn. Großvaters Leute wollten
nichts von der Lebensweise des weißen Mannes wissen; sie duldeten keine Gegenstände in ihrem
Lager, die sie nicht selbst gefertigt hatten. Großvater lebte so lange bei seiner Sippe, bis er etwas über
zwanzig Jahre alt war; dann begann er Nord- und Südamerika zu durchstreifen. Er suchte nach
spiritueller Wahrheit und wollte die alten Traditionen bewahren. Mit der Zeit entwickelte er sich zu einem
Meister im Fährtenlesen, Überlebenstraining sowie in der Bewußtseinsschulung und richtete sein
Leben ganz auf die Philosophie der Erde aus. In den fast elf Jahren, die ich ihn kannte, führte er ein
einfaches, nur aufs Überleben konzentriertes Dasein. Er besaß stets nur das, was er zum Überleben
brauchte, und nahm niemals irgend etwas von der Gesellschaft in Anspruch. Eigentlich hatte er nur für
ein paar Wochen in die Pine Barrens kommen wollen, aber Rick und mir zuliebe blieb er schließlich
ganze zehn Jahre lang.
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Im Laufe dieser Jahre brachte Großvater uns die Techniken und Fähigkeiten des
Überlebenstrainings, des Spurenlesens und der Bewußtseinsschärfung bei und lehrte uns die
Philosophie eines Lebens in harmonischem Einklang mit der Erde. Doch diese physischen Techniken
waren nur ein kleiner Teil seiner Lehre. Ihm ging es hauptsächlich um die spirituellen Aspekte des
Lebens, und er wünschte vor allem, die überkommenen spirituellen Lehren unverändert in ihrer ganzen
Schlichtheit weiterzugeben, ehe sie in Vergessenheit gerieten. Schließlich war die Suche nach
spiritueller Wahrheit und Einfachheit seine Vision: das, wonach er in den über dreiundsechzig Jahren, in
denen er fern von seinem Volk durch die Welt streifte, gesucht hatte. Doch Großvater brachte uns noch
etwas anderes bei, und zwar mit der gleichen Leidenschaft, mit der er uns spirituelle und
philosophische Dinge lehrte: den Weg des Scouts.
Ein paar Jahre nach unserer ersten Begegnung mit Großvater – wir hatten bereits sehr viel über
Fährtenlesen, Survivaltechniken, Philosophie und die Schärfung unseres Bewußtseins gelernt –
begann er uns den Weg des Scouts zu zeigen. Zuerst erzählte er uns Geschichten von den alten
Kundschaftern und Fährtenlesern seiner Sippe. Er betonte, daß das ganz andere Kundschafter und
Späher waren als diejenigen, die die Kavallerie der Vereinigten Staaten anheuerte, um Indianer zu
verfolgen. Nein, diese Scouts gehörten einer geheimen Medizingesellschaft innerhalb ihrer Sippe an –
so geheim, daß kein Außenstehender wußte, wer ihre Mitglieder waren. Doch die Hauptaufgabe der
Scouts bestand darin, die Augen und Ohren ihrer Sippe zu sein. Sie spürten Wild auf, führten ihr Volk
aus dem Bereich von Feinden, entschieden, wo sie als nächstes hinziehen sollten und auf welchem
Weg, und auch sonst taten sie alles für die Sicherheit ihrer Leute.
Diese Kundschafter lebten nicht nur im Verborgenen, nein, sie waren auch die besten Fährtenleser
und Meister in der Kunst des Überlebens. Ihr Wahrnehmungsvermögen war aufs äußerste geschärft,
und niemand konnte sich so gut auf die Erde und den Geist-der-in-allen-Dingen-wirkt einstimmen wie
sie. Sie verstanden es meisterhaft, dem Gegner zu entkommen oder auszuweichen, sich in feindliche
Lager hinein- und wieder hinauszuschleichen, Fußangeln auszulegen und sich anzupirschen, und sie
beherrschten auch noch viele andere Fähigkeiten. Es war ihr ganzer Stolz, daß sie ihr Lager ohne
jeden Proviant und ohne jede Ausrüstung verlassen und endlos durch die Wildnis streifen
konnten, durch rauhestes Gelände und unter den härtesten klimatischen Bedingungen, und es
dennoch schafften zu überleben – unentdeckt und ohne Mangel zu leiden. Diese Scouts bildeten ihre
Nachfolger in einem intensiven Training aus, das über zehn Jahre dauerte. Rick und mir erschienen
diese Männer fast wie Götter; wir wünschten uns sehnlichst, auch Kundschafter zu werden. Schließlich
war auch Großvater zuerst ein Scout gewesen, ehe er aufbrach, um seiner spirituellen Vision zu folgen.
So wuchs in mir der leidenschaftliche Wunsch, die Fähigkeiten der Scouts zu erlernen. Von allen
physischen Fertigkeiten, die Großvater mir je beigebracht hat, war die Scout-Philosophie die
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faszinierendste und spannendste für mich; sie wurde nur noch von Großvaters spirituellen Lehren
übertreffen. In diesem Buch möchte ich meine Reise in die Welt der Scouts beschreiben, eine Reise,
die noch nicht zu Ende ist.
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